Krone Aragón im Spanien-Lexikon

Einen wesentlichen Teil der Geschichte wurden die Balearen durch die Krone Aragóns begleitet. Jakob I. von Aragón, auch genannt „der Eroberer“ und von 1213 bis 1276 König von Aragón, befreite die Balearen nämlich von der Herrschaft der Mauren. Die Befreiung der Balearen dauerte dabei von 1229 bis 1235. 1238 wurde durch die Krone Aragóns aber auch Valencia befreit. Aber erst Mitte der 1240er Jahre konnte die durch Aragonien geführte Reconquista gegen die Mauren als abgeschlossen betrachtet werden.

Sein Sohn Jakob II. wurde 1276 König von Mallorca und regierte bis zu seinem Tod im Jahr 1311. Dessen Sohn Sancho I. folgte ihm auf den Thron. Dieser musste sich während seiner Regierungszeit von 1311 bis 1324 zahlreichen Versuchen der Krone Aragóns erwehren und um den Fortbestand des Königreichs Mallorca kämpfen. Sein Nachfolger wurde der Neffe von Sancho I., Jakob III. Auch dieser war mit den Ansprüchen Aragóns auf den mallorcinischen Thron konfrontiert. 1342 begann darum sogar ein Prozess, durch den Jakob III. 1343 die Krone aberkannt wurde. Das Königreich Mallorca wurde wieder Teil des Aragonischen Reichs. Nachdem 1344 auf Mallorca aragonesische Truppen landeten, floh Jakob III. nach Frankreich und verkaufte dort das zum Reich gehörende Montpellier an den französischen König Philipp VI. Mit dem dadurch erhaltenen Mitteln wollte Jakob III. die Rückeroberung Mallorcas finanzieren. In der Schlacht von Llucmajor fiel Jakob III. und das Königreich Mallorca fiel endgültig an die Krone Aragón zurück. 1403 erhoben sein Sohn Jakob und auch seine Tochter Isabella Ansprüche auf das Königreich Mallorca, die jedoch nicht durchgesetzt werden konnten.

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