Wirtschaft im Spanien-Lexikon

Ibiza ist die drittgrößte Insel der Balearen und für den Tourismus heute sehr wichtig. Im Mittelalter waren es die Salzfelder Ses Salines, die auf Ibiza für einen gewissen Wohlstand sorgten bei der Bevölkerung. Diese Salzfelder waren bis ins 19. Jahrhundert hinein Gemeinschaftseigentum der Ibizenko, der Inselbewohner. Heute wie damals wird im Inneren der Insel Landwirtschaft und Viehzucht betrieben. Insbesondere die Schafzucht nimmt dabei einen sehr hohen Stellenwert ein. Für den eigenen Gebrauch produzierte man dabei auf Ibiza noch bis zur Mitte der 1965 und gab nur wenig in den Export. Die Eigenproduktion reicht heute längst nicht mehr aus. Viele Waren werden vom Festland importiert.

Die ersten Touristen kamen in den 1930er Jahren auf die Insel. Es waren dabei die Briten, die Ibiza als Urlaubsinsel als erste entdeckten. Nach dem Beginn des Franco Regimes und dem Beginn des 2. Weltkriegs jedoch kam der Tourismus auch bald wieder zum Erliegen. Kurz nach Kriegsende kehrten die Touristen aber zurück und bevölkerten die Insel zunehmend. In den 1960er Jahren waren es vor allem die Hippies und Aussteiger, die die Insel eroberten und ihr einen gewissen Ruf einbrachten. Der Massentourismus setzte in den 1970er Jahren ein. Der Tourismus ist inzwischen die Haupteinnahmequelle der Menschen auf Ibiza geworden. Ibiza rangiert aber dabei nach wie vor hinter Mallorca auf der Beliebtheitsskala der Baleareninsel, die die meisten Touristen anziehen.

Insbesondere Ibiza gilt dabei als das Urlaubsziel der Junggebliebenen, aber vor allem als Insel der „Reichen und der Schönen“. Schwule und Lesben kommen dabei genauso gerne au die Insel Ibiza.

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Text (c) 2017: C. H.

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