Tierwelt im Spanien-Lexikon

Die Tierwelt von Ibiza ist sehr reichhaltig. Grund dafür ist, dass die Balearen an sich auf direkter Route der Zugvögel liegen, die von Europa aus nach / bzw. dann auch wieder von Afrika fliegen und auf den Balearen und somit auch auf Ibiza Zwischenstation machen. Man schätzt dabei, dass jährlich rund 100 Zugvögelarten Ibiza besuchen. Um sie zu beobachten bieten sich vor allem die Salinen an. Hier kann Falken, Reiher, aber auch Kormorane und Flamingos beobachten. Ebenso schauen Löffler und Wildenten hier vorbei. Wenn man Glück hat, sieht man auch Seeadler und Rote Milane. Zur Vogelbeobachtung eignen sich sowohl das Frühjahr und der Herbst. Im Sommer hingegen sieht man Eleonorenfalken. Diese sind dabei gerade auf dem Weg zum Indischen Ozean. Auf dem Ibiza vorgelagerten Eiland Es Vedra gibt es verschiedene Möwenarten, die aber hier heimisch sind und hier auch nisten. So zum Beispiel die Korallenmöwe.

Ibiza ist aber auch Heimat von rund 30 Arten von Eidechsen. Und auch auf Geckos trifft man. Diese kommen zum Teil auch schon mal in die Hotelzimmer. – Aber kein Grund zur Panik. Geckos sind harmlos und sogar nützlich. Sie fangen Insekten. Giftige Schlangen gibt es auf Ibiza nicht.

Wie auch auf den übrigen Balearen, so sind auch auf Ibiza eher wenige Säugetierarten hier heimisch. Es gibt - abgesehen von den Haus- und Nutztieren auf den Pityusen, zu denen Ibiza gehört, nur Igel und Hasen, dafür verschiedene Ratten- und Mäusearten, so zum Beispiel auch die Wanderratte. Das wohl exotischste auf Ibiza lebende Säugetier ist die Ginsterkatze.


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