Sant Joan im Spanien-Lexikon

Im Zentrum der Baleareninsel Mallorca liegt die kleine Gemeinde Sant Joan. Sant Joan ist ein Bauerndorf. Einst hieß Sant Joan dabei Alahamar. Im Jahr 1300 bekam Sant Joan von Jaume II. de Mallorca (Jakob II. aus dem Hause Aragón) und König von Mallorca von 1276 bis 1311 die Stadtrechte verliehen.

Knappe 1.900 Menschen leben hier. Das Gemeindegebiet Sant Joan grenzt an die Gemeinden Vilafranca de Bonany, Petra, Sineu, Lloret de Vistalegre, Montuïri und Porreres. Von Petra liegt Sant Joan dabei rund 6 km entfernt, 7 km sind es nach Sineu. Wie auch in vielen anderen Orten der Insel Mallorca ist der Anteil der Ausländer recht hoch und liegt hier bei rund 14 Prozent. Unter den Ausländern, die in Sant Joan leben, sind auch knapp 70 Deutsche. Sant Joan ist ein Ort, das geprägt ist einförmigen Gassen und grauen Häusern. Gelebt wird in Sant Joan dabei noch heute vom Ackerbau und von der Viehzucht.

Für ein so kleines Ort hat Sant Joan hat doch recht ungewöhnlich große Kirche. Die Sant Joan Baptista geht dabei auf das Jahr 1293 zurück und verfügt über eine prachtvolle Innenausstattung. Sie hat eine Alabsterkanzel und eine wertvolle Deckentäfelung. Sehenswert ist auch Els Calderers de Sant Joan. Hierbei handelt es sich um einen wunderschönen Herrensitz. Um dort hinzukommen muss man der Hauptstraße Palma-Manacor folgen und bei Kilometer 37 die Ausfahrt nehmen. Ein Hinweisschild weißt dabei den Weg hin auf eine gut ausgebaute Nebenstraße.

Einen Besuch wert ist aber das sich oberhalb der Ortschaft befindliche Santuari de la Consolacio. Dort gehütet wird eine Madonnenstatue.

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