Wanderwege im Spanien-Lexikon

Mallorca hat eine Küste, die über 600 km lang ist. Vom Norden bis hin zum Wesen zieht sich das Tramuntana-Gebirge. Die höchste Erhebung ist der Puig Mayor mit immerhin 1436 Höhenmetern. Mallorca lädt also nicht nur zum Badeurlaub ein, sondern ist auch ideal zum Wandern und zum Bergsteigen. Die beste Zeit für einen Wanderurlaub ist von November bis Mitte Mai. Besonders Ende Januar zur Mandelblüte ist die Insel ganz besonders schön. Die Landschaft ist um diese Zeit ist in zarte Rosé-Töne getaucht.

Die restaurierte und gut beschilderte Trockenmauerroute, sowie die Artà-Lluc Route bieten sich besonders an, um nicht nur die Wanderung und die Landschaft zu genießen, sonder zudem noch Kunst, Geschichte, Traditionen und Legenden der Balearen-Insel Mallorca kennen zu lernen. Der Ausbau dieser Wanderwege half mehr Gäste auf diese Routen zu bringen und damit das Geschäft anzukurbeln. Die alten Bauwerke entlang des Weges gerieten so nicht in Vergessenheit. Hier wurde vor allem auch auf den umweltschonenden Ausbau geachtet. Überall gibt es Trockenmauern und Vorrichtungen zur Wasserregelung. Vor allem in den flachen Gebieten im Osten und Süden, sowie im Tramunata-Gebirge findet man Stützwälle für die Felder. Hier wurde vor allem der hiesige Kalkstein, welcher in großen Mengen gefunden wird, verbaut. Schon im 13. und 14. Jahrhundert wurden die Trockenmauerbauten erwähnt. Zur Perfektion gelangten sie aber erst in späteren Jahrhunderten.

Die oben genannten Fernwanderwege sind über 50 Kilometer lang. Der spanische Kletter- und Bergsportverein hat sie anerkannt.

Für Mallorca ist dieser andere Aspekt der Urlaubsmöglichkeit sehr wichtig. So setzt diese eine klare Gegenposition zum "Ballermann-Tourismus" und sorgt dafür, dass immer mehr Wanderfans auch außerhalb der Badesaison auf dieser wunderschönen Insel im Mittelmehr Urlaub machen.

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Text (c) 2017: C. H.

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