El Golfo im Spanien-Lexikon

Yaiza die südlichste Gemeinde auf Lanzarote gehört politisch zu Spanien hat jedoch ansonsten wenig mit dem Mutterland zu tun. Die Region Yaiza wie auch die gesamten Kanaren sind geprägt von Vulkanen und der Urgewalt der Natur. An vielen Stellen ist diese Urgewalt der Natur auch heute noch zu sehen. Wie zum Beispiel beim versunkenen Krater von El Golfo. Der kleine Fischerort ist berühmt für seine sehr guten Fischrestaurants aber auch für seinen versunkenen Krater. Der versunkene Krater von El Golfo ist ein Naturschauspiel sondersgleichen. Im Krater hat sich eine Lagune gebildet obwohl der teilweise im Meer versunkene Krater etwa 30 Meter vom Meer entfernt liegt. Die Lagune Charco de los Clicos ist ein wunderbares Beispiel für oft am Meer auftretende Interaktionen von Lava und Wasser. Durch unterirdische Zugänge wird der Vulkankrater mit Meerwasser gespeist. Das einströmende Meerwasser begünstigt auch eine Pflanze die dem Wasser seine eigentümlich grüne Farbe verleiht. Der versunkene Krater von El Golfo ist eines der herausragendsten Naturschauspiele der gesamten Insel Lanzarote. In den letzten Jahren verdunstet die Lagune immer mehr. Das Gleichgewicht zwischen einströmenden und verdunstendem Wasser ist seit einigen Jahren gestört und die Lagune hat nur noch einen Bruchteil ihrer eigentlichen Größe. Das Geheimnis dieses Ungleichgewichtes versuchen Wissenschaftler verzweifelt zu ergründen und es möge ihnen schnell gelingen. Die Lagune des versunkenen Vulkanes von El Golfo wurde unter Naturschutz gestellt und teilweise abgesperrt. In der Umgebung ist mit etwas Glück das Mineral Olivin zu finden wenn genau hingeschaut wird. Olivin ist ein Mineral das durch Vulkanismus entstanden ist und wird zu den Halbedelsteinen gezählt. Wunderschöne Schmuckstücke lassen sich aus diesen Steinen herstellen.

El Golfo – ein Farbenspiel der Natur

Das kleine auf erstarrter Lawa aufgebaute Dorf gehört zur Region Yaiza. Die sichelförmige Bucht mit Sand-Kies-Strand vor einer felsigen Steilwand erfreut besonders die Hobbyfotografen unter den Touristen. „El Golfo“, der versunkene Vulkankrater, immer wieder von Wasser gefüllt, bietet ein beeindruckendes Farbenspiel der Natur. Die von Algen grün gefärbte Lagune „Charco des los Clicos“ ist ein Rätsel für die Wissenschaftler. Der Unterirdische Nachsschub an Meerwasser gleicht seit einiger Zeit die Menge verdunstenden Wassers nicht mehr aus und die Lagune droht auszutrocknen. Naturschützer sorgten inzwischen deshalb für eine teilweise Sperrung des Gebietes. Starke unberechenbare Atlantikströmungen mache den Ort nicht unbedingt zum Schwimmerparadies. Aber der eigenwillige optische Reiz der Region lässt Wanderer voll auf ihre Kosten kommen. Sammler jagen „Olivin“ hinterher, einem Mineralstein aus der Gruppe der Silikate, der von Natur aus gelbgrün ist, aber auch gelbbraun bis schwarz gestreift bei den Indianern als „erstarrte himmlische Strahlung“ galt und dem Träger spiritistische Fähigkeiten verleihen soll. Esoterikfans schätzen noch heute die Schmuckstücke, die aus diesem Halbedelstein gefertigt werden.



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