News vom 20.02.2010
Schräge Männermode aus Spanien
Welt online berichtet über die spanische Hauptstadt Madrid, in der in diesen Tagen Modedesigner ihre neuen Kollektionen präsentiert haben. Was man da auf den Laufsteg gesehen hat, machte einmal mehr deutlich, wie sehr Mode doch eine Geschmackssache ist.
Grundsätzlich sieht man im warmen Spanien mehr nackte Haut als anderswo. Nun hatten die Designer aber ganz andere Körperteile im Visier, denn sie präsentierten Hosenentwürfe mit angenähten Geschlechtsteilen.
In Madrid konnte man wie jedes Jahr bei der „Cibeles Fashion Week“ neue Eindrücke davon bekommen, was Mann trägt. Die spanischen Designer gelten als sehr experimentierfreudig und sind auch viel mutiger als ihre Kollegen aus den großen Modemetropolen. Ausgefallen und schrill, bunt und verspielt und sehr viel nackte Haut - das ist charakteristisch für die Madrider Modewoche.
Beeindruckend und dennoch gewöhnungsbedürftig war auch die Kollektion von Designerin Maya Hansen. Sie zeigte sexy Korsagen, Strapse und Totenkopf-Prints - dennoch feierte das Publikum die Mode begeistert. Innovativ und Funktional hingegen die neue Kollektion von Jose Miro. Er zeigte eine Mischung aus organischen und künstlichen Materialien sowie seine bunten Schuhkreationen. Mädchenhafte Accessoires und Haarschmuck war bei Designerin Natalia Perez im Vordergrund und Isabel Mastache zeigte bei ihrer Show Kleidungsstücke mit angenähten Stoff-Körperteilen – unter anderem Hosen mit Penis - und sorgte für viel Gesprächsstoff.



