News vom 20.01.2010
Spanien nach wie vor Lieblingsland der Deutschen
Focus Online berichtete online darüber, dass die Reisebranche das Krisenjahr 2009 glimpflich überstanden hat. Die Krisenstimmung im Jahr 2009 konnte Deutschland seinen Titel als Reiseweltmeister keinen Abbruch tun und so ermittelte die Reiseverkehrsbilanz der Commerzbank ein Minus von 2,25 Prozent - ein verhältnismäßig gutes Ergebnis.
Die Deutschen gaben 2009 für Auslandsurlaube rund 60 Milliarden Euro aus, wie die Commerzbank am vergangenen Dienstag in ihrer Reiseverkehrsbilanz erklärte. Damit liegt Deutschland als Reiseweltmeisters vor den USA, Großbritannien und China. Jörg Krämer, Commerzbank-Chef sagte, dass der deutsche Auslandtourismus recht glimpflich davon gekommen sei und das die Experten für 2010 damit rechnen, dass die Ausgaben wieder moderat zulegen werden.
Nach der Erhebung der Commerzbank verloren vor allem Reiseziele am Mittelmeer einige Marktanteile. Mit rund 11 Prozent sei jedoch Spanien nach wie vor das beliebteste Urlaubsland der Deutschen geblieben. Gefolgt von Österreich, Italien und Frankreich. Erfreuliche Nachrichten gibt es für die Türkei, denn sie konnte ihrem Marktanteil im Vergleich zum Jahr 2000 auf fast 6 Prozent verdoppeln. Spanien und Italien mussten Einbußen von zusammen 5 Prozent hinnehmen und auch die USA und Großbritannien konnten ihren Marktanteil verbessern.
Deutschland als Reiseland bekam die Krise jedoch deutlich zu spüren, denn die Einnahmen aus dem Ausland gingen im Vergleich zu 2008 um 9,5 Prozent auf 24,6 Milliarden Euro zurück. Begründet ist dieser Rückgang vor allem durch weniger Geschäftsreisende, denn rund 30 Prozent aller ausländischen Ankünfte hätten einen geschäftlichen Hintergrund hätten.



