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News vom 05.12.2009

Das Schicksal der spanischen Helfer in Mauretanien ist weiter unklar

Das Hamburger Abendblatt berichtete diese Woche, dass das Schicksal der spanischen Helfer in Mauretanien, die als Geiseln festgehalten werden, weiterhin unklar ist. Aus Polizeikreisen hießt es, dass sie Armee aber inzwischen weiß, wo die Geiseln festgehalten werden, was jedoch nicht offiziell bestätigt wurde.

In Spanien herrscht weiterhin Unklarheit darüber, was mit den drei spanischen Entwicklungshelfern in Mauretanien geschehen ist, die Anfang dieser Woche entfürht wurden. Aus der Hauptstadt Nouakchott hieß es, dass die Armee des nordwestafrikanischen Wüstenstaats herausbekommen habe, wo die Geiseln festgehalten würden. Zunächst wurde diese Aussage aber von spanischer Seite her nicht bestätigt. „Uns liegt eine solche Information nicht vor“, sagte der spanische Botschafter Alonso Dezcallar im staatlichen Rundfunk RNE. Daneben wurden am Dienstag auch unbestätigte Berichte über eine Freilassung der Geiseln von Spaniens Regierungsvertreter zurückgewiesen. Zuvor sagte Josep Ramon Jimenez der Hilfsorganisationen Barcelona Accio, dass Regierungsvertreter bestätigt hätten, dass man die Geiseln geortet hat. Weiter hoffe er, dass man sie bald freibekommen würden. Am vergangenen Sonntag waren die drei Helfer, zwei Männer und die Frau, während einer Fahrt mit einem Hilfskonvoi verschleppt worden. Unbestätigten Berichten in Nouakchott zufolge, soll man bereits Verhandlungen mit den Entführern aufgenommen habe. Die Entwicklungshelfer waren in einem Konvoi von insgesamt 13 Fahrzeugen unterwegs und wollten Hilfsgüter aus Barcelona nach Senegal und Gambia bringen. Die drei Entführten befanden sich im letzten Auto des Konvois. Bei Ihnen handelt es sich um zwei katalanische Firmenchefs und eine Justizbeamtin. Alle waren als Freiwillige für die Organisation Barcelona-Accio Solidaria unterwegs. Durch den spanischen Innenminister Alfredo Perez Rubalcaba konnte man erfahren, dass alles darauf hin deute, dass ein Terrorkommando von El Kaida hinter der Entführung stecke.

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