News vom 24.10.2009
Spanien verleiht allen Berlinern „Helden-Orden“
Bild.de berichtet am heutigen Samstag, dass Spanien der deutschen Hauptstadt Berlin den „Prinz-von-AsturienPreis“ verliehen hat.
Am gestrigen Freitag wurde Berlin in der spanischen Stadt Oviedo mit dem international bedeutenden Prinz-von-Asturien-Preis ausgezeichnet. In Spanien gilt dieser Preis als Nobelpreis, der vom regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit zusammen mit seinen Amtsvorgängern Eberhard Diepgen und Walter Momper in Spanien entgegengenommen wurde. Kronprinz Felipe von Spanien, Prinz von Asturien, verlieh den Orden mit Auszeichnung in der Kategorie „Eintracht“. Dotiert ist der Preis mit 50.000 Euro, die an die Stiftung „Berliner Mauer“ fließen werden. Berlin wurde mit der Auszeichnung im 20. Jahr des Mauerfalls als Symbol der Freiheit und der europäischen Einigung gewürdigt. Erstmalig wurde in der 28-jährigen Geschichte des Prinz-von-Asturien-Preises eine ganze Stadt geehrt.
Begründet wurde die Entscheidung der Jury damit, dass durch die friedliche Revolution in der damaligen DDR, dem Mauerfall und durch die deutsche Wiedervereinigung die ganze Welt beeindruckt gewesen sei. So sollen nun auch all diejenigen geehrt werden, die an der deutsch-deutschen Grenzen ihr Leben oder ihre Freiheit verloren haben.
Berlin sei ein „Symbol der Hoffnung“ so Kronprinz Felipe, der weiter sagte „Berlin ist bei jungen Leuten beliebt. Es ist ein weltweiter Bezugspunkt für Menschen, die auf all das setzen, was mit Kultur, Kreativität und Zusammenleben zu tun hat.“
Wowereit dankte in seiner Rede im Namen „aller Berlinerinnen und Berliner der Jury für die große Ehre. Die Bilder der Menschen, die auf der Mauer tanzten, gingen um die Welt und haben große Anteilnahme ausgelöst. Es war der glücklichste Moment in der Geschichte Berlins.“



